JDAV Burghausen Berichte

Brandneralm 2012

Projekt: IGLU-Bau...manche Projekte brauchen doch eine längere Planungsphase

Am Faschingswochenende ging es für die Donnerstags-Jugendgruppe Richtung Hörndlwand. Bei Lawinenstufe 4, war uns jedoch schnell klar, dass wir etwas umdisponieren müssen: Also, wenn nicht Hörndlwand, dann halt Iglu-Bau. Schnee gibt es ja genug. Also erweitern wir unsere Packliste. Gut bepackt mit Schlafsack, Isomatte und Lebensmittel sind wir dann aufgestiegen. Die einen mit Tourenski, die anderen mit Schneeschuhen.

Den größten Teil der Wegstrecke zur Brandneralm mussten wir dann auch noch selber spuren und bei einigen war nicht ganz klar, wer schwerer ist, der Rucksack oder der Träger?

An der Brandneralm angekommen, stand uns die nächste Aufgabe bevor: Kamin und Eingang frei schaufeln. Hier gab es Schnee ohne Ende!

Nach der Brotzeit bei herrlichem Sonnenschein, startete unser Projekt Iglubau. Aber wie das so oft mit  Projekten ist, im Detail tauchen dann Komplikationen auf: die Blöcke haften nicht, der Tag ist zu kurz. Also Projekt verschoben...und in der Hütte wurde kräftig das Feuer für den tollen Braten geschürrt. Gekocht und gespielt wurde dann bei Kerzenlicht und Stirnlampe.
Am nächsten Morgen stärkten wir uns noch bei Kaiserschmarrn, bevor alles wieder gerichtet wurde.

     

 

 

Stahlhaus 2012

Schnee – Wir kommen...oder die JDAV auf erster Tour im Jahr 2012

Die Dienstag- und Donnerstag-Jugendgruppe sind am 2. Januar 2012 gemeinsam zur ersten Wintertour des Jahres gestartet. Auf verschiedenen Wegen ging es zum Stahlhaus. Die einen haben noch einen Tag Pistenskifahren am Jenner ausgenutzt. Der andere Trupp ist mit Schneeschuhen aufgestiegen.

Gemeinsam wurde dann das Lager für die nächsten Tage bezogen. Der Abend klang beim Werwolf-Spiel und Karteln aus. Der Wettergott hat es mal wieder gut mit uns gemeint. So konnten wir den nächsten Tag bei herrlicher Wintersonne nutzen, um die Kenntnisse im Winter auf Tour mit LVS, Schneeprofil, Schlittenbau aufzufrischen, kennenzulernen oder sich einfach mal durch den Schnee zu graben und den Hang hinab, Purzelbäume zu schlagen.

Am letzten Tag hat es uns fast davon geweht und der Schneesturm war unser Begleiter beim Abstieg.

 

 

Königsdorf 2011

1. Jugendsektionsfahrt der JDAV Burghausen

Am Freitag, dem 15.07.2011 ging´s los. Mit 5 Bussen starteten wir nach Königsdorf bei Bad Tölz in die Jugendbildungsstätte Hochland. An Bord waren über 40 Kinder und Jugendliche aus den verschiedenen Klettergruppen unserer Sektion.
Unser Lager bezogen wir in den schönen Holzhütten „Seekar“, „Brauneck“, „Blomberg“ und „Zwiesel“.
Der Samstag war gut gefüllt mit Rafting auf der Isar, Klettern am Naturfels und Einführung ins Mountainbiken.

 


Abends wurden am gemütlichen Lagerfeuer Würstl gebraten und gesungen.
Der Sonntag stand ganz unter dem Motto „Wir sind ein Team“. Auf dem Teamparcour der Jugendsiedlung konnten wir unseren Teamgeist an der einzelnen Stationen der Schlangengrube, durch das Spinnennetz, auf dem Erlebnispfad sowie beim Bierkisten-Kraxeln fördern und trainieren.
Bei der Abschlussrunde am Sonntag Nachmittag im Weiden-Tipi waren wir uns alle einig, dass so ein schönes Wochenende zum Ritual werden darf.

   

Unser Ziel für die 2. Jugendsektionsfahrt ist am 27.-29. Juli 2012 das BLSV-Camp Inzell.

 

Solsteinhaus

Sommerfahrt 2011 der Donnerstagsgruppe auf das Solsteinhaus im Karwendel-Gebirge

Hurra, die Ferien haben begonnen.
Sofort haben wir unsere Rücksäcke gepackt und sind zu unserer diesjährigen Sommerfahrt gestartet. Basislager war das Solsteinhaus im Karwendel und der Wettergott hat es wirklich wieder sehr gut mit uns gemeint. So konnten wir an fünf sonnigen, warmen Tagen viele verschiedene Unternehmungen durchführen.

Am ersten Tag stand zum Einlaufen eine Rundtour über den großen zum kleinen Solstein auf dem Programm. Okay, es waren dann insgesamt 9 Stunden mit Pausen...Der Ausblick auf Innsbruck und die Abgründe haben uns doch sehr beeindruckt. Nur den Rückweg über das Geröllfeld hin zum Zirler Schützensteig war nicht so ganz nach unserem Geschmack, doch im Steig selbst waren wieder alle in ihrem Element.


Der zweite Tag begann mit einer GPS-Schnitzeljagd rund um die Hütte. In gut zwei Stunden bei 600 Höhenmeter durfte jeder mal die Gruppe durch die Latschen leiten oder eine „Abfahrt“ über den Geröllhang anführen. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf der schönen Sonnenterrasse der Hütte wurde der Rucksack zum Klettern gesattelt. Abends sind wir von einer Jugendgruppe des OEAV zum Duell beim Tisch-Bouldern aufgefordert worden, bei dem unsere Mädels den Jungs des ÖEAV deutlich gezeigt haben, wo am Tisch der Haken hängt...Tja, da ist wohl doch Körperspannung angesagt!!!

   

Am dritten Tag war unser Ziel die Erlspitze über den Klettersteig am Westgrat. Doch bis zum Einstieg hieß es erst einmal eine Stunde Anstieg über Geröllfeld. Wir sind früh gestartet, damit die Sonne noch nicht zu sehr knallte, so konnte unser lustiges Schattenfoto entstehen. Nach kurzer Brotzeit-Pause und Anlegen vom Klettersteig-Set und Helm ging es in gut zwei Stunden zum Gipfelkreuz. Dabei kletterten wir an beeindruckenden Türmen und Nadeln vorbei und immer wieder bot sich ein wunderschöner Ausblick. Am Gipfelkreuz angekommen, waren alle stolz auf das Geschaffte. Es folgte ein Eintrag ins Gipfelbuch und ein Abstieg wieder zum Solsteinhaus.
 

Den Nachmittag verbrachten wir an der hauseigenen Flying Fox mit 130 Flugmeter über die Almweide.
Der krönende Abschluss war der Grillabend auf der Hütte bei einem herrlichen Sonnenuntergang. An dieser Stelle ist das Hüttenteam lobenswert zu erwähnen, die uns die gesamte Zeit kulinarisch verwöhnt haben und immer ein offenes Ohr hatten, um Touren abzusprechen.

Der Abstieg am nächsten Tag erfolgte dann mit einem vollen Rucksack, bestückt mit 5 Tagen schöner Erinnerungen.

 

Casteljau-Südfrankreich-Ostern-2011

Casteljau - Südfrankreich Ostern 2011

Das rote DAV-Mobil begibt sich am Sonntag früh um 5 Uhr mit 7 Jugendlichen und 2 Betreuern Richtung Casteljau in Südfrankreich.  
Nach 12-stündiger Fahrt, die einige nutzten, um sich von der Bayrischen Bouldermeisterschaft des vorherigen Tages zu erholen, kamen wir auf unserem Campingplatz direkt am Fluss Chassezac an.

Die Übernahme zweier Campinghütten gelang problemlos, was mehr am netten Campingplatz-Verwalter als an unseren ausgefeilten Französich-Kenntnissen lag. Die sofort durchgeführte Erkundung zeigte, dass die nächsten Kletterfelsen nur 2 Minuten entfernt sind, inklusive einer Flussüberquerung mit nassen Hosen.


Der nächste Tag zeigte, dass zum Klettergebiet eigentlich ein fest installiertes Kanu gehört, das von jedermann für die Flussquerung genutzt werden kann.

Auch den dritten Tag verbrachten wir an den Felsen am Fluß. Es war bald sehr heiß, also gingen wir zur Mittagszeit in den noch recht kalten Fluss zum Abkühlen. Am späten Nachmittag kletterten wir noch in einem schattigen kleinen Klettergebiet in der Nähe. In den kommenden Tagen besuchten wir noch verschiedene andere Klettergebiete und waren sogar ein wenig Deep Water Soloing. Während sich die einen in ihre Projektrouten hängten, übten die anderen umbauen.

 

Am Pausentag machten wir einen Ausflug in die Gorges l' Ardèche und an den Pont d' Arc.

Als der Wetterbericht zwei Tage Regen vorhersagte, beschloss eine Seilschaft, gleich vorm Frühstück die ausstehenden Projekte abzuhaken.

    


Zum Nachmittag war es schon wieder so trocken, dass wir im nahegelegenden Bouldergebiet am Ostersonntag Ostereier im Castelbloc suchen konnten.
 

Regen und Hagel erwischte uns doch noch am Ostermontag nachmittags in Ales, als wir das Klettergebiet Seynes mit seinen tollen roten Wänden und Sintern besuchten.

Neben dem Klettern prägten Vokabel pauken, Mathe lernen, Wizard und Phase 10 den Tagesablauf und so vergingen die 10 Tage viel zu schnell und wir mußten wieder nach Hause.

Bleibt die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen mit den schönen französischen Kletterfelsen.

 


 
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